Physiotherapie

Neu in der Physiotherapie für PatientInnen mit Schulterproblemen

Eine Blankoverordnung ist eine neue Art der Versorgung von PatientInnen, beschränkt auf die Diagnosegruppen der Schulter. Die ÄrztInnen sind angehalten eine Blankoverordnung für die Schulter auszustellen.

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In unserer Praxis werden u.a. folgende Therapiemethoden angeboten:

Atemtherapie
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Gezielte Maßnahmen in der Atemtherapie sind u. A. Sekretlösung bei Sekretansammlung und Husten (Autogene Drainage), sowie unterstützende Maßnahmen bei Störungen der Atmung und Atemmechanik. Unter Anleitung werden Selbsthilfetechniken erlernt und Eigenübungsprogramme mit Atemgeräten und/oder Anleitung zur Inhalation erarbeitet. Begleitende Behandlungen bei einem Long-Post-Covid Syndrom sind u. A. Atemtherapie bei funktionaler Dyspnoe und trockenem Reizhusten. Außerdem angepasste Physio-und Sporttherapie bzw. individuell angepasstes aerobes Training, auch mit dem Schwerpunkt eines Fatigue-Syndroms.

Fußtherapie nach Zukunft-Huber
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Beruht auf der normalen Fußentwicklung des Kindes im ersten Lebensjahr. Sie bietet Ansatzpunkte zur Therapie für Sichel –, Klump-, Knick- Senk-, Füße. Es können Sichel- und Klumpfüße ohne Gipsfixierung behandelt werden. Klumpfüße des II und III Grades, die zur Operation vorgesehen waren, mussten oftmals nicht operiert werden, wobei ausdrücklich betont werden muss, dass dies vom Schweregrad des Fußes abhängt und nicht in jedem Fall möglich ist.

Bobath-Therapie
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Die Bobath-Therapie ist ein spezielles Behandlungskonzept für Erwachsene und Kinder mit Störungen des zentralen Nervensystems. Sie ist nach dem Ehepaar Dr. Karel und Bertha Bobath benannt und richtet sich vor allem an Patienten mit Einschränkungen der Motorik, Wahrnehmung oder des Gleichgewichts.

Manuelle Lymphdrainage – Komplexe physikalische Entstauungstherapie
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Das Lymphsystem ist ein wichtiges Gefäßsystem. Feine Gefäße spannen sich wie ein Netz im ganzen Körper: Sie beginnen dabei als Kapillaren im Gewebe zwischen den Zellen, vergrößern sich zu Lymphgefäßen, die bestimmte Lymphknoten passieren, vereinigen sich weiter zu Lymphsammelstämmen und münden schließlich über die große Hohlvene in das Kreislaufsystem.

Manuelle Therapie
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In der Manuellen Therapie werden Funktionsstörungen des Bewegungssystems untersucht und behandelt. Bei Kopfschmerzen, Hexenschuss oder einem sog. Tennisellenbogen hilft sie ebenso wie bei Bewegungseinschränkungen nach einer Verletzung. Die Manuelle Therapie hilft, Schmerzen zu beseitigen und Bewegungsstörungen zu lindern. Hierfür überprüft der Physiotherapeut u. a. die Gelenkmechanik, Muskelfunktion und Koordination der Bewegungen, bevor er die Behandlung festlegt.

PNF (Propriozeptive Neuromuskuläre Faszilitation)
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PNF wird bei Patienten eingesetzt, deren natürliche Bewegungsabläufe gestört sind. Die Anwendungsmöglichkeiten sind sehr vielseitig, so dass die Therapieform bei orthopädischen und neurologischen Erkrankungen oder auch nach chirurgischen Eingriffen und Verletzungen eingesetzt werden kann.

Dreidimensionale Skoliosetherapie nach Schroth
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Eine Skoliose ist die Abweichung der Wirbelsäule von der geraden Mittellinie nach links oder rechts mit kompensatorischen Gegenbögen, sowie nach vorne und nach hinten mit zusätzlicher Verdrehung der Wirbel um die eigene Achse, so dass die Wirbelsäule in drei Ebenen verschoben ist und an Länge verliert. Gemeinsam mit unseren Patient*innen erarbeiten wir u.a. durch die Dreidimensionale Skoliosetherapie nach Katharina Schroth® eine Haltungsverbesserung sowie eine spezifische Krümmungsaufrichtung der individuellen Skoliosemuster. So kann das Haltungsempfinden nachhaltig verändert und stabilisiert werden. In den ersten Therapieeinheiten vermitteln wir unseren Patient*iInnen Kenntnisse des individuellen Krümmungsmusters und der anatomischen Abweichungen und ein individualisiertes Übungsprogramm. Es folgt die Festigung der neu erlernten motorische Haltungsprogramme, so dass die Umsetzung im Alltag möglich wird. Zu einer evidenzbasierten und leitlinienorientierten Skoliosetherapie gehört außerdem ein von uns individuell angepasstes Kraft-/Ausdauertraining.

Vojta-Therapie
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Die Vojta-Therapie ist nach dem tschechischen Arzt Dr. Václav Vojta benannt. Durch gezielten Druck auf sogenannte Reizzonen werden Reaktionen im ganzen Organismus ausgelöst. Der Körper antwortet mit angeborenen Bewegungsmus­tern. Die Therapie wird – unab­hängig vom Alter des Patienten – bei Störun­gen des zentralen Nervensystems eingesetzt, z. B. bei Schlaganfall , Parkinson oder kindlichen Entwicklungsverzögerungen.

Kiefergelenks­behandlung
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Die Bedeutung von Kiefergelenkstörungen (CMD = Craniomandibuläre Dysfunktion) für den gesamten Organismus wurde in den letzten Jahren zunehmend erkannt und erforscht.

Massagetherapie
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Die Massage ist eine Behandlungsform, die in der Regel unterstützend zu anderen Therapieformen eingesetzt wird, aber auch eigenständig vom Arzt verordnet werden kann.

Sportphysiotherapie
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Durch eigene langjährige Erfahrung in den Bereichen Behinderten-, Breiten-, Wettkampf-, und Spitzensport ist die Behandlung von Sportverletzungen in Form von Diagnostizieren, Therapieren und Beraten eine vielvorkommende Tätigkeit unseres Berufslebens.

Geräteunterstützte Krankengymnastik
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Die gerätegestütze Krankengymnastik ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Rehabilitation nach Gelenkverletzungen, Knochenbrüchen und Operationen. Der Physiotherapeut kann hier die motorische Kontrolle und Stabilität ebenso zielgerichtet und individuell einüben wie die Kraft und Ausdauer. Die guten Möglichkeiten, dreidimensional und mit angepassten Gewichten gemäß der Alltagsbelastung des Patienten zu arbeiten, wirken positiv auf den Heilungsprozess.

Schmerztherapie
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Physiotherapie kann dazu beitragen, chronischen Schmerzen positiv zu beeinflussen und zu reduzieren. Am Beginn der Therapie stehen immer die ausführliche physiotherapeutische Untersuchung und die gemeinsame Festlegung von Behandlungszielen. Neben schmerzlindernden, passiven Techniken sind aktive Therapieinhalte, Entspannungsmethoden und eine patientengerechte Wissensvermittlung von entscheidender Bedeutung. Wir analysieren Bewegungsverhalten und Bewegungsmuster und erarbeiten dann gemeinsam sinnvolle Veränderungen für den eigenen Alltag. Wichtige Faktoren sind Zeit und Vertrauen, um evtl. notwendige Änderungen in den Alltag übernehmen zu können. Weitere Therapieinhalte sind u.a. das kontrollierte und angeleitete Steigern von Aktivität unter Berücksichtigung der individuellen Situation, die Reduktion von Bewegungsangst durch angeleitete und abgestimmte Übungen, sowie ggf. das Einbeziehen von vertrauten Personen, die in bestimmten Situationen Hilfestellung und Unterstützung geben können. Immer wieder überprüfe wir die gemeinsam gesetzten Ziele und passen bei Bedarf die Maßnahmen an.

Rheumatherapie nach GmaR
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Wir bieten spezialisierte Physiotherapie für Kinder mit juveniler idiopathischer Arthritis und Erwachsene mit adoleszenter Arthritis an, einer schubweise verlaufenden, entzündlichen Gelenkserkrankung. Unsere Therapie konzentriert sich gemäß den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Leitlinien darauf, Funktionsstörungen und Fehlstellungen der Gelenke zu behandeln, Schmerzen zu lindern und die Mobilität in Abhängigkeit des aktuellen Stadiums zu verbessern. Die Therapie wird individuell an die Patient*innen angepasst. Eltern betroffener Kinder werden angeleitet, Übungsbehandlungen zuhause zu begleiten, um die motorischen Abläufe ihrer Kinder kontinuierlich zu unterstützen. Erwachsene lernen sich in ihrem Alltag bestmöglich und unabhängig zu bewegen. Durch diesen therapeutischen Ansatz streben wir die langfristige Verbesserung der Lebensqualität der Patient*innen an.

Beckenbodentherapie
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In der Beckenbodentherapie geht es zunächst um die Aufklärung über Funktion und Fähigkeit der Beckenbodenmuskulatur und um die eher unbekannte Region besser kennen zu lernen. Durch intensive Wahrnehmungsschulung wird Ihnen der Bereich bewusst gemacht und wenn nötig gelöst und entspannt. Wir entwickeln mit Ihnen für zu Hause ein umfangreiches, individuelles Trainingsprogramm. Die Therapie kommt z. B. zum Einsatz bei Inkontinenz (im Alter oder nach der Schwangerschaft), vor und nach gynäkologischen sowie urologischen Operationen.