Physiotherapie

Innerhalb der Physiotherapie gibt es verschiedene Therapieansätze, die zum Teil mit Eigennamen versehen sind. In unserer Praxis werden u.a. folgende Therapiemethoden angeboten.

  • Atemtherapie

    Gezielte Maßnahmen in der Atemtherapie sind u. A. Sekretlösung bei Sekretansammlungen und Husten, Unterstützung bei Störungen der Atmung und Atemmechanik, angeleitetes Erlernen von Selbsthilfetechniken bis hin zum Eigenübungsprogramm, Anleitung zum Training mit Atemgeräten und Entwöhnung von Beatmungsgeräten (bei Bedarf)

  • Castillo-Morales

    Ziele der Behandlung:
    Erweiterung der nonverbalen und verbalen Kommunikationsmöglichkeiten
    Wahrnehmungsentwicklung (z.B. Spüren, Sehen, Hören)
    Verbesserung der aktiven Aufrichtung und Bewegung
    Aktivierung und Regulierung der orofazialen Funktionen (Saugen, Schlucken, Speichelkontrolle, Kauen, Mimik, Artikulation)
    Förderung der Eigeninitiative und Selbständigkeit (z.B. bei Kommunikation, Essen und Trinken, Fortbewegung)
    Unterstützung der elterlichen Kompetenzen
    Vermeiden sekundärer Pathologie

  • Dreidimensionale, manuelle Fußtherapie

    Beruht auf der normalen Fußentwicklung des Kindes im ersten Lebensjahr. Sie bietet Ansatzpunkte zur Therapie für Sichel –, Klump-, Knick- Senk-, Füße. Es können Sichel- und Klumpfüße ohne Gipsfixierung behandelt werden. Klumpfüße des II und III Grades, die zur Operation vorgesehen waren, mussten oftmals nicht operiert werden, wobei ausdrücklich betont werden muss, dass dies vom Schweregrad des Fußes abhängt und nicht in jedem Fall möglich ist.

  • Triggerpunkt-Therapie

    Die manuelle Triggerpunkt-Therapie setzt die Erkenntnisse von Travell und Simons über myofaszialen Schmerz in eine manualtherapeutische Methode um.
    Da chronische Schmerzpatienten oft ein verändertes und verkürztes Bindegewebe haben, ergänzte Dr. Beat Dejung das Behandlungskonzept der Triggerpunkte. Er begann, nicht nur die Triggerpunkte selbst, sondern auch das Bindegewebe mittels manueller Techniken zu behandeln.Das Behandlungskonzept besteht heute aus einem systematischen 6-Schritte-Programm: vier manuelle Techniken werden ergänzt durch Massnahmen zur Detonisierung/Dehnung und funktionellen Kräftigung der Muskulatur.

  • Rheumatherapie nach GmaR

  • Bobath-Therapie

    Die Bobath-Therapie ist ein spezielles Behandlungskonzept für Erwachsene und Kinder mit Störungen des zentralen Nervensystems. Sie ist nach dem Ehepaar Dr. Karel und Bertha Bobath benannt und richtet sich vor allem an Patienten mit Einschränkungen der Motorik, Wahrnehmung oder des Gleichgewichts.

  • Manuelle Lymphdrainage – Komplexe physikalische Entstauungstherapie

    Das Lymphsystem ist ein wichtiges Gefäßsystem. Feine Gefäße spannen sich wie ein Netz im ganzen Körper: Sie beginnen dabei als Kapillaren im Gewebe zwischen den Zellen, vergrößern sich zu Lymphgefäßen, die bestimmte Lymphknoten passieren, vereinigen sich weiter zu Lymphsammelstämmen und münden schließlich über die große Hohlvene in das Kreislaufsystem.

  • Manuelle Therapie

    In der Manuellen Therapie werden Funktionsstörungen des Bewegungssystems untersucht und behandelt. Bei Kopfschmerzen, Hexenschuss oder einem sog. Tennisellenbogen hilft sie ebenso wie bei Bewegungseinschränkungen nach einer Verletzung. Die Manuelle Therapie hilft, Schmerzen zu beseitigen und Bewegungsstörungen zu lindern. Hierfür überprüft der Physiotherapeut u. a. die Gelenkmechanik, Muskelfunktion und Koordination der Bewegungen, bevor er die Behandlung festlegt.

  • PNF (Propriozeptive Neuromuskuläre Faszilitation)

    PNF wird bei Patienten eingesetzt, deren natürliche Bewegungsabläufe gestört sind.
    Die Anwendungsmöglichkeiten sind sehr vielseitig, so dass die Therapieform bei orthopädischen und neurologischen Erkrankungen oder auch nach chirurgischen Eingriffen und Verletzungen eingesetzt werden kann.

  • Skoliosebehandlung nach Schroth

    Nach Schroth ist Skoliose eine Formverschiebung des Rumpfes und damit der Wirbelsäule, die nach drei Richtungen (Dimensionen) hin verläuft = nach vorn-hinten (sagittal), nach beiden Seiten (bilateral), nach oben-unten (longitudinal). Daher die Bezeichnung dreidimensional.

  • Vojta-Therapie

    Die Vojta-Therapie ist nach dem tschechischen Arzt Dr. Václav Vojta benannt. Durch gezielten Druck auf sogenannte Reizzonen werden Reaktionen im ganzen Organismus ausgelöst. Der Körper antwortet mit angeborenen Bewegungsmus­tern. Die Therapie wird – unab­hängig vom Alter des Patienten – bei Störun­gen des zentralen Nervensystems eingesetzt, z. B. bei Schlaganfall , Parkinson oder kindlichen Entwicklungsverzögerungen.

  • Kiefergelenksbehandlung

    Die Bedeutung von Kiefergelenkstörungen (CMD = Craniomandibuläre Dysfunktion) für den gesamten Organismus wurde in den letzten Jahren zunehmend erkannt und erforscht.

  • Massagetherapie

    Die Massage ist eine Behandlungsform, die in der Regel unterstützend zu anderen Therapieformen eingesetzt wird, aber auch eigenständig vom Arzt verordnet werden kann.

  • Sportphysiotherapie

    Durch eigene langjährige Erfahrung in den Bereichen Behinderten-, Breiten-, Wettkampf-, und Spitzensport ist die Behandlung von Sportverletzungen in Form von Diagnostizieren, Therapieren und Beraten eine vielvorkommende Tätigkeit unseres Berufslebens.

  • Geräteunterstützte Krankengymnastik

    Die gerätegestütze Krankengymnastik ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Rehabilitation nach Gelenkverletzungen, Knochenbrüchen und Operationen. Der Physiotherapeut kann hier die motorische Kontrolle und Stabilität ebenso zielgerichtet und individuell einüben wie die Kraft und Ausdauer. Die guten Möglichkeiten, dreidimensional und mit angepassten Gewichten gemäß der Alltagsbelastung des Patienten zu arbeiten, wirken positiv auf den Heilungsprozess.

  • Schmerztherapie

  • Kinesio-Taping (Physio-Tape)

  • Dorn-Therapie

    Die Dorn-Wirbelsäulentherapie ist eine sanfte, effiziente, einfache, nebenwirkungsarme und kooperative Methode. Dabei werden nach dem Beinlängenausgleich, Becken und Kreuzbein, sowie die Wirbelsäule gerade gerichtet. Es gibt immer Übungen für zu Hause, um das Ergebnis zu stabilisieren. Etwa 2 Monate dauert ein Behandlungszyklus. Geeignet ist die Methode für alle Wirbelverschiebungen, Erkrankungen innerer Organe durch Spinalnerveneinklemmung, Skoliosen, v.a. Jugendlicher und statischer Art.

  • Beckenbodentherapie

    In der Beckenbodentherapie geht es zunächst um die Aufklärung über Funktion und Fähigkeit der Beckenbodenmuskulatur und um die eher unbekannte Region besser kennen zu lernen. Durch intensive Wahrnehmungsschulung wird Ihnen der Bereich bewusst gemacht und wenn nötig gelöst und entspannt. Wir entwickeln mit Ihnen für zu Hause ein umfangreiches, individuelles Trainingsprogramm. Die Therapie kommt z. B. zum Einsatz bei Inkontinenz (im Alter oder nach der Schwangerschaft), vor und nach gynäkologischen sowie urologischen Operationen.